Seminar am 26.10.2019

Wie nutze ich die Chancen, die ich nicht habe?

Wie kann ich als von Ausgrenzung bedrohtes Elternteil in einem System von Alleinresidenz (vorrangig der Mutter) optimal meine (geringen) Chancen wahren?

Wie muss ich mich verhalten, um mir nie den Vorwurf machen zu müssen, ich hätte zu meinem Misserfolg selbst aktiv beigetragen?

Oder:

Wie kann ich dennoch erfolgreich sein?

Väter erfahren seit Jahrzehnten, dass sie in der familialen Intervention (in der Familienrechtspraxis) auf breiter Front von Ausgrenzung bedroht und damit strukturell benachteiligt sind. Deutliche Zeichen dafür sind die Sorgerechtszuweisungen bzw. die Zuweisungen des Aufenthaltsbestimmungsrechtes oder auch nur des Hauptaufenthaltsortes an Mütter. Nach dieser Festlegung der Verfügungsmacht über das Kind gibt es nur noch ein vollwertiges Elternteil. Der Zweite in der eigentlich gemeinsamen Elternverantwortung ist nur noch „umgangsberechtigt“ und „zahlungspflichtig“. Daraus resultiert wiederum, dass standardmäßig das erste Gerichtsverfahren nach der Trennung mit Kind durch den Unterhaltsantrag der Mutter ausgelöst wird und danach das zweite Verfahren das Umgangsverfahren, veranlasst durch den Vater, darstellt.

Väter wollen also trotz oder gerade auch wegen der Ausgrenzung Kontakt mit dem Kind, was von der Mutter behindert oder verhindert wird und Mütter wollen aus der Alleinverfügungsberechtigung über das Kind möglichst umfangreiche Geldzahlungen an sich generieren.

Darüber hinaus stellen Väter fest, dass nahezu alle öffentlich geförderten und institutionalisierten Beratungsinstitutionen einschließlich des Jugendamtes eine seit Jahrzehnten von Väterdiskriminierung und Mütterzentrierung belastete Geschichte hinter sich haben und erst in den letzten Jahren Väter als neue Klientel entdeckten. Sie stellen auch fest, dass die Dominanz von Frauen in diesen Berufen dafür sorgt, dass ein hoher Anteil von selbst umgangsboykottierenden Müttern oder von Frauen mit Affinität zu egozentrisch handelnden Frauenvereinigungen die systemimmanente Ausgrenzung von Vätern weiter verstärkt.

Es verwundert nicht, dass Väter diese ihnen entgegengebrachte Feindlichkeit erspüren und intuitiv und impulsiv re-agieren.

Es geht also darum, in diesem sehr speziellen Setting eines familiengerichtlichen Verfahrens, in dem die existenzielle persönliche Belastung in emotionaler, psychischer, physischer und ökonomischer Hinsicht auf Verfahrensweisen trifft, die logisch und rational nicht erklärbar sind und meist nur vor einem ideologisierten Hintergrund verstanden werden können, überhaupt noch etwas zu erreichen.

Wie kann ich mich also unter solchen Voraussetzungen optimal verhalten?

Dieses Seminar richtet sich an alle, die als von Ausgrenzung bedrohtes Elternteil (oder Großelternteil) im familiengerichtlichen Verfahren das Problem haben, aus ihrer schwierigen Situation das Optimum herausholen zu wollen.

Dabei geht es nicht um familienrechtliche Inhalte, sondern ausschließlich um die politisch-ideologisch gesteuerten Funktionszusammenhänge und um die sozialen und kommunikativen Kompetenzen, die in vielen Fällen den Ausschlag geben.

 

Ablauf:

Das Seminar ist ein Ganz-Tages-Seminar mit einem Umfang von 3 x 2 Stunden im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr: Seminareinheit 1 von 10 – 12 Uhr, Mittagspause, Seminareinheit 2 von 13.30 - 15.30 Uhr, Kaffeepause, Seminareinheit 3 von 16 – 18 Uhr.

 

Veranstaltungsort:

Das Seminar findet in den Räumen des Hamburg Hauses, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg statt.

 

Referent:

Franzjörg Krieg leitet das Seminar und führt die Teilnehmer duch den Tag. Franzjörg ist betroffener Vater, Mitglied im Väteraufbruch und viele Jahre intensiv mit dem Thema beschäftigt.

 

Kosten:

Das Tagesseminar kostet 35 Euro pro Teilnehmer. Getränke werden wir stellen, Frühstück und Mittagessen organisieren die Teilnehmer selbst. Bitte den Seminarbeitrag vorab überweisen. Ihr erhaltet eine verbindliche Zusage.

Kontonummer bei der Haspa:

DE39 2005 0550 1015 1345 94, Stichwort "Seminar Oktober 19"

 

Anmeldung:

Ansprechpartner ist Björn Hansen. Björn ist für weitere Fragen am besten per Email erreichbar unter bjoern.Hansen@vafk.de

 

Wir legen allen Vätern und Müttern, die etwas für ihre Kinder tun wollen, das Seminar ans Herz. Mit Franzjörg Krieg haben wir einen ausgesprochenen Fachmann gewonnen und freuen uns sehr, wenn ihr euch möglichst schnell anmeldet, die Plätze sind begrenzt.

Unbedingt anmelden und Platz sichern!

 

Bundeshotline

01805 - 120 120

(Anruf aus dem Festnetz 0,14 Cent/Minute,
Tarife aus den Mobilfunknetzen bitte beim jeweiligen Netz-Betreiber erfragen)

Selbsthilfegruppen

​Alle Termine 2019:

Bergedorf  (1. Mo. im Monat)

In den Herbstferien kein Treffen.

Nächstes Treffen ist am 

04.11.2019 um 19 Uhr

02.12.2019 um 19 Uhr

Bitte vorher telefonisch anmelden:

0163-7337545

Bramfeld (1. Do. im Monat)

10.10.2019 um 19:30 Uhr (wegen Feiertag eine Woche später!)

07.11.2019 um 19:30 Uhr

05.12.2019 um 19:30 Uhr

St. Georg (2. Mo im Monat)

14.10.2019 um 19 Uhr

11.11.2019 um 19 Uhr

09.12.2019 um 19 Uhr

Eimsbüttel (3. Do im Monat)

17.10.2019 um 19 Uhr

21.11.2019 um 19 Uhr

19.12.2019 um 19 Uhr

Die Gruppe in Eimsbüttel findet weiter statt. Ansprechpartner sind vor Ort.

 

Väteraufbruch für Kinder Landesverein Hamburg e.V.
Bürgerweide 27
20535 Hamburg
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