Nächste Online-Termine (immer ab 19:00 Uhr):
Online-Selbsthilfe am 08.10.2026 (Donnerstag)
Online-Rechtsberatung (exkl. für Mitglieder) am 30.11.2026 (Montag)
Anmeldung unter
michael.falke@vafk.de (Online-Selbsthilfe)
post@vafk-hh.de (Online-Rechtsberatung)
Adelby 1 ist ein Unternehmen in Schleswig-Holstein mit knapp 700 Mitarbeitenden und begleitet mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche. Das Unternehmen ist inklusiver Träger von Kindertagesstätten an 16 Standorten, Familienzentren, einer autismusspezifischen Beratungsstelle und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe.
Beim diesjährigen Vereinbarkeitsfestival war erstmals auch der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VafK) eingeladen. Das Themenspektrum war vielfältig: Führung in Teilzeit, Pflege von Angehörigen, flexible Arbeitsmodelle, Mental Load und neue Väterrollen. Hinzu kamen Impulse, Panels, Austausch und Perspektivwechsel.
Für den VafK folgten Peter Kolitschus aus dem Bundesvorstand und dem Kreisverein Falkenstein im Harz sowie Christian Peters aus dem Hamburger Landesverein der Einladung, um einen kurzen Impulsvortrag zu halten.
In einem Gespräch erzählte uns eine Mutter von ihrer Partnerschaft, ihrem Kind und der Aufteilung der Care-Arbeit. Sie berichtete, ihr Partner habe sie irgendwann darauf hingewiesen, dass er die Care-Arbeit mit dem Kind genauso gut übernehmen könne – sie müsse ihn nur machen lassen. Dabei habe sie erkannt, dass sie selbst loslassen müsse, damit der andere Verantwortung übernehmen könne.
Aus unserer Sicht ist das ein sehr wichtiger Punkt: Gesellschaftliche Veränderung muss von beiden Seiten ausgehen – durch Machen und Zulassen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lässt sich ohne gesellschaftlichen Wandel nicht erreichen. Dabei gilt es, von Vätern ein anderes beziehungsweise neues Verhalten einzufordern. Das kann jedoch nur gelingen, wenn neue Rollenbilder gesellschaftlich gefördert und als wünschenswert anerkannt werden.
Wir sind dabei, etwas zu verändern.
Tolle Gespräche und eine wirklich schöne Landschaft! Das ist unserer bleibender Eindruck, mit unserer Wanderung im Büsenbachtal. Und wir waren an diesem durchwachsenen Herbsttag mit Wind und Regen nicht allein unterwegs. Als wir losgingen, kam uns gerade eine Gruppe Senioren mit Wanderstöckern entgegen und hier und da waren einzelne Spaziergänger unterwegs. Das waren immer sehr nette Begegnungen. Eingekehrt waren wir im ,,Schafstall", das einzige Café vor Ort, das urgemütlich war. Einen solchen Tag wird es nochmal geben. Wir vom Väteraufbruch für Kinder e.V. Landesverein Hamburg werden hierfür wieder zu einem offenen Termin alle Betroffene, Freundinnen und Freunde und natürlich auch mit ,,Kind und Kegel" einladen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn ihr mit dabei seid. Bis dann!
Gespräche mit Hamburger Senatsparteien zu Kinderrechten und Trennungskindern
Von Januar bis Februar bat der Hamburger Landesvorstand des Väteraufbruch für Kinder e.V. die Parteien des Hamburger Senats um Gespräche im Vorfeld der kommenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025 und der Bürgerschaftswahl am 2. März 2025. Ziel war es, mehr über die aktuellen Positionen der Parteien zu den Rechten von Kindern – insbesondere von Kindern aus strittigen Trennungen – zu erfahren. Zudem wollten wir unsere Anliegen und Wünsche für Trennungskinder direkt mit den Abgeordneten besprechen.
Für die CDU trafen wir uns mit Frau Silke Seif, Bürgerschaftsabgeordnete und Fachsprecherin für Familie, Kinder und Jugend. Mit der SPD führten wir Gespräche mit Herrn Marc
Schemmel, der in den Ausschüssen für Sport, Umwelt, Klima und Energie sowie für Kinder, Familie und Jugend tätig ist, und mit Herrn Uwe Lohmann, der in den Ausschüssen für Europa, Familie, Kinder und
Jugend sowie für die Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein mitwirkt.
Für die Partei Die Linke sprachen wir mit Frau Sabine Boeddinghaus, die in den Ausschüssen für Bildung, Schule, Familie und Jugend tätig ist. Vertreter der Grünen war Herr Ralph Rehbock, dessen
Schwerpunkte Familienbilder und Familienzeitpolitik, Kinderarmut und Kindergrundsicherung, die Entwicklung der Jugendhilfe sowie Kinderrechte sind.
Die Gespräche fanden sowohl in Einzelgesprächen als auch in größeren Runden mit bis zu drei Gesprächspartnern sowie deren Referentinnen und Referenten statt. Jedes dieser Treffen hat uns wertvolle Einblicke verschafft, die für unsere politische Arbeit im Hamburger Landesvorstand von großer Bedeutung sind.
Zusätzlich erhielten wir im Nachgang von den Politikerinnen und Politikern weiterführende Informationen zu unseren Themen. Künftig wollen wir versuchen, unsere Anliegen direkt in die Ausschüsse der Hamburger Bürgerschaft einzubringen. Ein zentrales Thema ist die Frage, ob Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden sollten. Darüber hinaus möchten wir diskutieren, wie Kinder bereits im Vorfeld besser vor eskalierenden Elternkonflikten geschützt werden können und welche pädagogischen Maßnahmen Jugendämter, Familiengerichte, Gutachter sowie Schulen und Kindergärten ergreifen können.
Nach den Wahlen des Bundestages und der Hamburger Bürgerschaft werden wir die Gespräche mit den Parteien fortsetzen und freuen uns auf weitere Einladungen zum Austausch.
Aus dem Hamburger Landesvorstand
Björn Hansen und Christian Peters